Über mich

Geboren wurde ich am 20. September 1947 als Sohn schlesischer Vertriebener auf dem Gut Böckel bei Bünde. Das Gut war ein bewirtschafteter landwirtschaftlicher Großbetrieb und im Besitz der Schriftstellerin, Mäzenin und Kunstsammlerin Hertha König.
Zur Schule ging ich in eine Volksschule mit zwei Klassen im benachbarten Dorf. Da mein Vater nach der Gefangenschaft nicht mehr nach Schlesien zurück durfte, hatte er keinerlei Papiere seines erlernten Berufes als Gärtner. Erst Jahre später konnte er Zeugen ausfindig machen, die das an Eides Statt bestätigen konnten. So kam es zu mehreren Umzügen, bis er in seinem Beruf eine Stelle fand, in der er sich wohlfühlte. Für uns Kinder bedeuteten die Umzüge eine Reihe von Schulwechseln. Bei mir waren es sechs Schulen, die ich besuchte.
Mit der Mittleren Reife verließ ich letztendlich das Gymnasium.
Gärtner wollte ich nicht werden, mir stand der Sinn mehr nach Technik. Allerdings stellte ich bald fest, dass ich mit Technik nicht sprechen konnte.

So verabschiedete ich mich von dem Ziel, an der Ingenieurschule in Aachen Flugzeugbau zu studieren und brach die technische Lehre ab, die eine Voraussetzung war.

Ich packte mein Bündel und gab meinen unstillbaren Fernweh nach. Mit kaum Geld in der Tasche stellte ich mich an die Straße und hob den Daumen. Vier Jahre dauerte die Reise durch den Balkan, Asien und Australien. Meinen 19. Geburtstag hatte ich in Kabul, Afghanistan.
Diese Zeit möchte ich nicht missen. Besserwisserei war mir fremd, ich habe gefragt, zugehört und gelernt und immer wieder gelernt ... über andere Kulturen, Religionen, andere Denkweisen. Ich war noch sehr jung, etwas davon ist in mir geblieben und hat sich tief verankert. Dazu gehört die eher asiatische Betrachtungsweise eines Tages im Nachhinein. So hatte ich kaum wirklich 'schlechte' Tage in meinem Leben, egal wie hart sie waren.

Während der Zeit lebte ich länger in Kota Kinabalu (Sabah, Malaysien), Darwin (NT, Australien) und Sydney (NSW, Australien).

In Deutschland lebte ich, ohne die Umzüge während der Kindheit, in Sennestadt, Bielefeld, Krefeld, Aerzen, Hameln und lebe nunmehr seit 11 Jahren in Forst (Lausitz).

In zwei Ehen wurden mir zwei Söhne und zwei Töchter geschenkt. Der Erstgeborene verstarb im November 1969 im Alter von elfeinhalb Monaten.

Meine Interessen:
• Ich habe eine innige Beziehung zur Natur
Sie gibt mir Kraft und innere Ruhe

• Mit der Kamera kann ich Momente in Bildern festhalten, für mich ein schönes Hobby

• Kunst, Kultur, Literatur sind ein wichtiger Teil meines Lebens
Ein Künstler, der in einem Forster Ortsteil lebt, sagte einmal "Essen ist Nahrung für den Körper, Kultur ist Nahrung für die Seele." Dem kann ich nur zustimmen

• Interessiere mich für Geschichte; es ist wichtig aus der Geschichte für die Zukunft zu lernen
Als ich nach Forst gezogen bin, habe ich mich zuerst mit der Lokalgeschichte beschäftigt. Ich wollte verstehen, warum die Menschen hier so sind wie sie sind

• Versuche mich mit meinen Möglichkeiten für die Stadt einzubringen, in der ich wohne
Kulturwege in Forst (Lausitz)
Rosensorten

• Man könnte mich als zähen Dickschädel bezeichnen
Wenn ich etwas als richtig empfinde, setze ich mich dafür ein
Wenn ich etwas als falsch empfinde, kämpfe ich dagegen

Sollte mir mit Ihrer Hilfe der Sprung in den Bundestag gelingen, verspreche ich folgende Dinge:

• Wenn Abstimmungen über Gesetze anstehen, hängt mein Ja oder Nein davon ab, ob es für Bürgerinnen und Bürger ein gutes Gesetz ist und ich das mit meinem Gewissen vereinbaren kann

• Jede Abstimmung veröffentliche ich hier auf dieser Seite mit der Begründung, warum ich Ja oder Nein gestimmt habe

• Den Mund habe ich mir noch nie verbieten lassen

• Da ich nicht käuflich bin, werde ich jegliche Angebote bezüglich Posten in der Wirtschaft ablehnen

• Ich werde nur "Lobbyist" zum Wohle des Volkes sein

Zu guter Letzt; es gibt Gefühle, die mir vollkommen fremd sind.
Dazu gehören Rassismus, Vorurteile, Hass, Neid und Gier.